Unser Kollege Kristof kümmert sich gewissenhaft um die Bespannung Ihrer Schläger. Welche Probleme muss er überwinden? Und was ist sein Bespannungsrekord? Lesen Sie ein kurzes Interview und erfahren Sie mehr über unserem Bespannungshero.
Ich bespanne Tennis- und Badmintonschläger seit einem Jahr, außerdem studiere ich noch. Also wenn ich nicht bespanne, lerne ich wahrscheinlich.
Noch bevor ich mit dem Besaitungsservice angefangen habe, arbeitete ich bei Sportega.de als Expeditionsmitarbeiter im Lager. Wegen der Schule schaffte ich das leider mit dem Studium zeitlich nicht zu kombinieren. Damals kam die Möglichkeit als Besaitungsspezialist zu arbeiten. Das bedeutete auch flexible Arbeitszeiten. Da ich selbst leidenschaftlicher Tennisspieler bin, nahm ich es an. Und schon beim ersten Versuch wusste ich, dass ich gute Entscheidung gemacht habe.
Das kann ich nicht so einfach sagen. Es hängt von mehreren Faktoren ab – was ist das für Schläger, die ich besaiten soll, wieviel Fehler mache ich dabei… Manchmal kann ein kleiner bedeutungsloser Fehler bedeuten, den ganzen Schläger komplett neu zu bespannen. Mehr als zwanzig Schläger pro Tag schaffe ich aber nicht.
Das war ein Tennisschläger und ich schaffte ihn in cirka 15 Minuten zu bespannen.
Es geht um das gleiche Prinzip, trotzdem bevorzuge ich Tennisschläger. Einen Badmintonschläger zu besaiten ist nämlich eine Feinarbeit.
Unter fachlicher Leitung wahrscheinlich schon. Das Ergebnis wird aber sicherlich nicht hundertprozentig sein. Gemeinsam mit den Erfahrungen kriegt man auch das richtige Gefühl, das für diesen Beruf so wichtig ist.
Es gibt wirklich jede Menge Fehler, die ich machen kann. Oft reicht es aufmerksam zu sein um sie zu vermeiden. Im Allgemeinen gibt es zwei wichtigsten Sachen: den Schläger dabei nicht beschädigen und die Anforderungen der Kunde zu erfüllen.
Ich besaitete mehrere Hundert Schläger, bevor ich dabei sicher war. Trotzdem geht es manchmal nicht so, wie ich mir wünschen würde.
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